Hallo,
hiermit melde ich mich mal wieder zurück um euch etwas zu berichten, was in den letzten Wochen und Tagen so geschehen ist. Von Sydney aus ging es zu dritt los, da wir, wie ich im letzten Post schon berichtet hatte, noch die Deutsche Katharina als Mitfahrerin aufgenommen hatten. Da sie bisher in Australien immer Unterkunft durch Couchsurfing gefunden hatte ( ein online Portal, bei dem Reisende sich gegenseitig kostenlos Unterkunft anbieten), kamen nun auch wir in den nächsten eineinhalb Wochen in den Genuss etwas Couchsurfing auszuprobieren. Man trifft dabei wirklich die unterschiedlichsten Menschen und lernt die vielfältigsten Orte kennen, so wohnten wir in Jerveys Bay bei 3 Jungs von der Navy, die uns großzügig in ihrem Haus wohnen ließen und uns sogar einen Hausschlüssel überreichten. In den folgenden Tagen zeigten sie uns etwas die Gegend, so z.B. Hayman Beach, der angeblich der weißeste Sandstrand der Welt sein soll ( einen wirklich großen Unterschied zu den anderen strahlend-weißen Stränden konnen wir irgendwie nicht mehr erkennen). Die nächsten Nächte verbrachten wir zuerst bei einer Familie etwas im Landesinneren und danach bei Sam, einem 20 jährigen Schaafscheerer, der uns als Geheimtip auf eine Insel schickte, wo es nur so von Koalas wimmelte. Danach waren wir zusammen mit Tom und Reuben, zwei Aussies in unserem Alter, auf der Pinguin-Insel Philip Island, wo wir die Nacht am Strand mit großem Lagerfeuer verbrachten ( und deutschen Bockwürsten) und den nächsten Tag auf einem kleinen Musik-Festival. Danach trennten wir uns von Katharina wieder, die mit den zwei Jungs direkt nach Melbourne fuhr, da sie dort einen Job angeboten bekam, Lennart und Ich setzten danach noch mit der Fähre bis zum Anfang der Great Ocean Road über und fuhren die 280 spektakulären kurvigen Kilometer, vorbei an den 12 Apostels und anderen tollen Felsformationen die über Jahrtausende hindurch vom Wasser geformt wurden. In Melbourne angekommen durften wir dann glücklicherweise bei Toms Familie eine Weile wohnen, die uns sehr herzlich aufnahmen und dafür von uns Spätzle mit Kartoffelsuppe ( sprich; Verheierte) und als Nachspeiße Hefeknödel mit Pflaumenkompott und Vanillesoße bekamen; Deutscher gehts doch nicht, oder ?
Toms Dad half uns noch etwas unsere Daisy wieder aufzufrischen, so übersprühten wir den ganzen Rost und spachtelten kleinere Löcher wieder zu, bis unser Van am Ende verkaufsbereit aussah. Im Moment sind wir sozusage gerade mitten in den Verhandlungen, zwei Französinnen haben den Van schon probegefahren und sind daran recht interessiert, mal schauen ob sie ihn uns abkaufen. Sobald der Deal unter Dach und Fach ist werde ich einen Flug nach Tasmanien buchen und dort meine Reise fortsetzen. Bis dahin, bleibt gesund, ....man sieht sich im Mai wieder ;-)
Bilder -> http://www.flickr.com/photos/41053376@N05/
euer Jonas
Montag, 25. Januar 2010
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